Warum wir Soja verwenden?

Die Meinungen zu Soja gehen weit auseinander. Während einige behaupten, Soja sei bedenklich für die Gesundheit, berichten andere über viele positive Eigenschaften und eine bessere Gesundheit durch den Verzehr von Soja.

Die Sojabohne impliziert alle essentiellen Aminosäuren. Dadurch bezieht der Körper Eiweißbausteine, welche er selbst nicht erzeugen kann. Grund zur Kritik gab es vor allem aber hinsichtlich der in Soja enthaltenen Isoflavone. Zuletzt wurde eine Reihe wissenschaftlicher Studien rund um das Thema Soja, die darin enthaltenen Isoflavone und deren Auswirkungen auf Körper und Gesundheit durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ausgewertet.

Im Ergebnis konnten die angenommenen positiven Wirkungen von isolierten Isoflavonen und damit die vermuteten positiven Eigenschaften von Soja nicht ausreichend bestätigt werden. Jedoch konnten bislang auch keine Risiken durch einen mäßigen Verzehr von Soja hinreichend bewiesen werden. Ebenso unbestätigt bleiben in diesem Rahmen die positiven Wirkungen des Verzehrs von Soja, wie sie beispielsweise durch die Albert Schweitzer Stiftung beschrieben werden.

 

 

 Warum Gluten nicht schlecht ist? Wir sagen es Euch!

Gluten steht im kritischen Mittelpunkt des aktuellen Ernährungstrends einer glutenfreien Ernährung. In der Annahme, dass Gluten gesundheitsschädlich ist, verzichten immer mehr Menschen auf glutenhaltige Lebensmittel. Lebensmittel wie Brot werden entweder komplett vom Speiseplan gestrichen oder durch glutenfreie Produktalternativen ersetzt.


Aber was ist Gluten eigentlich?


Gluten ist ein natürliches, in Weizen und verwandten Getreidesorten vorkommendes Eiweiß. Zu diesen Getreidesorten gehören neben Weizen u.a. auch Roggen, Gerste und Dinkel. Gluten agiert wie ein Kleber. In Verbindung mit Wasser entsteht eine elastische Masse, die dazu beiträgt, dass ein Teig besser zusammenhält und in Form bleibt.


Die Liste der potenziell auf Gluten zurückzuführenden Beschwerden ist lang. Generelles Unwohlsein, Bauchschmerzen, Durchfall und andere Magen-Darm-Beschwerden, aber auch Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Müdigkeit werden am häufigsten genannt. 

Vermutest Du eine Unverträglichkeit gegenüber Gluten, raten wir Dir, diese ärztlich untersuchen zu lassen. Denn Unverträglichkeit ist nicht gleich Unverträglichkeit, es gibt verschiedene Erscheinungsformen.

Bei Menschen mit Zöliakie, einer Autoimmunerkrankung infolge einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten, führt Gluten zu Entzündungen im Dünndarm und behindert letztlich die Nährstoffaufnahme. Das Resultat sind Mangelerscheinungen, die sich in einer Vielzahl von Symptomen äußern können. Ein gesunder Mensch kann die aufgenommene Nahrung normal verdauen. Untersuchungen zufolge ist 1% der Menschen von Zöliakie betroffen, wobei 80 bis 90% davon gar keine oder nur krankheitsuntypische Symptome aufweisen. 

Neben Zöliakie kommen bei Verdauungsbeschwerden auch eine Weizenallergie oder eine Gluten bzw. Weizensensitivität in Frage.

Viele Studien zu diesem Thema führen auch einfach in die Irre. So gibt es Studien, bei denen sich eine Probandengruppe glutenhaltig und eine andere glutenfrei ernähren sollte. Diese Studien kamen zu dem Entschluss, das Gluten nicht gut für den Körper sein kann. Hier wurde aber die Zufuhr an Kohlenhydraten komplett außer Acht gelassen. Kohlenhydrate befinden sich schließlich auch in glutenhaltigen Getreiden wie z.B. Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel. Bei der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung verringert sich automatisch auch die Kohlenhydratzufuhr. Es stellt sich also die Frage, ob wirklich Gluten das Problem ist oder es nicht doch an den Kohlenhydraten liegen könnte. Unserer Auffassung nach sind diese Studien keineswegs aussagekräftig und auch neueste Studien widerlegen die Aussage, dass Gluten schädlich sei. So konnte beispielsweise eine Studie aus 2019, die den Nutzen einer glutenfreien Ernährung untersucht hat, feststellen, dass der Verzehr glutenhaltiger Lebensmittel bei den gesunden Probanden zu keinerlei Symptomen führte. Im Ergebnis konnten die Forscher herausstellen, dass ein Verzicht auf Gluten für Menschen, die nicht an einer Unverträglichkeit leiden, keinen Nutzen aufweist. Weitere Informationen zu dieser Studie kannst Du hier nachlesen.

Neben den durch Krankheiten Betroffenen verzichten auch viele Menschen freiwillig auf Gluten, da sie sich Vorteile für ihre Gesundheit und Hilfe beim Abnehmen erhoffen. Hierbei wird jedoch darauf hingewiesen, dass durch den freiwilligen Verzicht auf Gluten über einen längeren Zeitraum eine Glutenintoleranz entstehen kann. Der Grund dafür ist die Umstellung des Körpers auf die neue Ernährungsweise. Wer also nicht durch medizinische Gründe zu dem Verzicht gezwungen ist, sollte sich eine abwechslungsreiche Lebensmittelvielfalt erhalten.

So scheinen also irreführende Studien und ein regelrechter Trend Gründe für den schlechten Ruf von Gluten zu sein. Gluten ist schlussendlich aber nichts, wovor man als gesunder Mensch Angst haben muss.

Sucralose:

Sucralose ist ein zugelassener chemisch hergestellter Süßstoff. Er wurde im Jahr 2004 als Lebensmittelzusatzstoff E 955 infolge umfassender Sicherheitstests durch das Scientific Committee on Food (FSC) der EU-Kommission zugelassen. Auch viele weitere nationale und internationale Institutionen haben diesen Süßstoff bewertet. Potenzielle gesundheitliche Vorteile sowie mögliche nachteilige Auswirkungen werden von einer Vielzahl von Studien (ein Beispiel für eine Studie, welche die Ergebnisse diverser anderer Studien verglichen hat findest Du hier) untersucht. Bisher konnten weder vorteilhafte noch schädliche Auswirkungen durch den Verzehr von Sucralose bewiesen werden. Als unbedenklich gilt innerhalb der EU eine Höchstmenge von 15mg/Kilogramm Körpergewicht.

Sucralose besitzt ein Vielfaches der Süßkraft von gewöhnlichem raffiniertem weißem Zucker und besitzt gleichzeitig keine Kohlenhydrate. Dadurch eignet sich Sucralose hervorragend als Ersatz für herkömmlichen Süßstoff in Deiner ketogenen Ernährung. Durch das Nichtvorhandensein der Kohlenhydrate beeinflusst dieser kalorienfreie Süßstoff in keinster Weise den Insulinspiegel. 

Da weder vorteilhafte noch schädliche Auswirkungen eines Sucralose-Verzehrs bewiesen wurden, wird dazu geraten, dass dieser Süßstoff nicht ohne ärztliche Beratung von Schwangeren oder stillenden Müttern verzehrt werden sollte.

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