Warum wir Soja verwenden?

 Wenn es um Soja geht, spalten sich die Meinungen. Einige behaupten, Soja sei bedenklich für die Gesundheit. Wir sind hier ganz klar anderer Meinung und auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse bestätigen, dass Sojaprodukte viele positive Eigenschaften haben und dem Menschen sogar zu mehr Gesundheit verhelfen können.

Die Sojabohne impliziert alle essentiellen Aminosäuren. Dadurch bezieht der Körper Eiweißbausteine, welche er selbst nicht erzeugen kann. Grund zur Kritik gab es vor allem aber hinsichtlich der in Soja enthaltenen Isoflavone. Menschen ohne Vorerkrankung können jedoch ohne Bedenken Sojaprodukte zu sich nehmen, man sollte lediglich auf einen mäßigen Konsum achten. Auch für das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) steht fest, dass “die Aufnahme von Isoflavonen im Rahmen einer normalen Soja-Kost bei üblichen Verzehrsmengen nach dem gegenwärtigen wissenschaftlichen Kenntnisstand als unbedenklich angesehen werden kann.”

Welche eindrucksvollen Vorteile Sojaprodukte so alles mit sich bringen, möchten wir euch gerne ans Herz legen:

  • Der Verzehr von Sojaprodukten senkt das Risiko für Schilddrüsenkrebs um bis zu 55 %.
  • Frauen aus asiatischen Ländern loben die positive Auswirkung auf Hitzewallungen und Wechseljahresbeschwerden.
  • Sojaprodukte haben zudem einen positiven Einfluss auf das Herz, denn sie sind frei von Cholesterin und haben einen hohen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wird so gesenkt.
  • Studien zufolge sind die Menschen in Ländern mit hohem Sojakonsum weniger anfällig für Osteoporose.
  • Auch aus Sicht der Umwelt spricht viel für den Konsum von Soja, denn die Sojabohnen, welche für den menschlichen Verzehr gedacht sind, werden nachhaltig angebaut.

Aus unserer Sicht spricht demnach nichts gegen den Verzehr von Sojaprodukten, ganz im Gegenteil kann es für unsere Gesundheit ein deutlicher Mehrwert sein. Daher verwenden wir Sojamehl aufgrund seiner vielen positiven gesundheitlichen Eigenschaften, dem ausgesprochen guten Geschmack und Backergebnissen, wie man sie sich vorstellt.

Hier geht es zu einem ausführlichen Artikel der Albert Schweitzer Stiftung.

Warum Gluten nicht schlecht ist? Wir sagen es Euch!

Auch Gluten stehen in der Kritik krank zu machen. Aus diesem Grund verzichten so viele Menschen auf glutenhaltige Lebensmittel. Das ist auch deutlich am Absatz von glutenfreien Produkten im Lebensmitteleinzelhandel zu sehen. Viele Menschen verzichten geradezu aus Angst vor Gluten auf Brot und dergleichen. Zudem scheint es ein richtiger Trend geworden zu sein. Doch warum ist das so?

Gluten ist Bestandteil vieler Getreidesorten. Es agiert wie ein Kleber, so dass Brot und Kuchen aufgehen und in Form bleiben. Zusammengesetzt ist es aus verschiedenen Eiweißen, wobei das Gluten erst entsteht, wenn die Eiweiße nass werden und sich verbinden.

Man sagt, durch den Verzehr von Gluten soll es zu Bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen und Müdigkeit kommen. Bei Menschen mit Zöliakie, also einer Unverträglichkeit gegenüber Gluten, mag das so sein. Bei ihnen kommt es zu einer Autoimmunreaktion bei der die Dünndarmschleimhaut angegriffen wird, welche auch ernst zu nehmen ist. Das betrifft nach Schätzungen aber lediglich 1% der Menschen. Bei gesunden Menschen hingegen wird Gluten ganz normal verdaut.

Darüber hinaus gibt es auch Menschen, die gänzlich auf glutenhaltige Produkte verzichten, weil sich glutenfrei einfach gut anhört, gesund sein muss und beim Abnehmen hilft. Eine glutenfreie Ernährung ist sicherlich nicht schädlich, aber man lebt dadurch weder gesünder noch hilft es beim Abnehmen. Auch die DZG (Deutsche Zöliakie Gesellschaft) sagt ganz klar: “Für gesunde Menschen, bei denen keine medizinische Notwendigkeit wie Zöliakie oder Weizensensitivität besteht, bringt die glutenfreie Ernährung keine Vorteile.”

Viele Studien zu diesem Thema führen auch einfach in die Irre. So gibt es Studien, bei denen sich eine Probandengruppe glutenhaltig und eine andere glutenfrei ernähren sollte. Diese Studien kamen zu dem Entschluss, das Gluten nicht gut für den Körper sein können. Hier wurde aber die Zufuhr an Kohlenhydraten komplett außer Acht gelassen. Kohlenhydrate befinden sich schließlich auch in glutenhaltigen Getreiden wie z.B. Weizen, Roggen, Hafer und Dinkel. Bei der Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung verringert sich automatisch auch die Kohlenhydratzufuhr. Es stellt sich also die Frage, ob wirklich Gluten das Problem ist oder es doch an den Kohlenhydraten liegen könnte. Unserer Auffassung nach sind diese Studien keineswegs aussagekräftig und auch neueste Studien widerlegen die Aussage, dass Gluten schädlich sei.

So scheinen also irreführende Studien und ein regelrechter Trend Gründe für den schlechten Ruf von Gluten zu sein. Gluten ist schlussendlich aber nichts, wovor man als gesunder Mensch Angst haben muss.

Sucralose:

Sucralose ist ein zugelassener chemisch-fabrizierter Süßstoff, bei dem bisher noch keine negative Auswirkungen gründlich genug untersucht, noch bewiesen worden sind. Der Süßstoff stellt in der ketogenen Ernährung einen hervorragenden Ersatz für herkömmlichen Zucker dar, da Sucralose keine unerwünschten Kohlenhydrate enthält. Dementsprechend hat der kalorienfreie Süßstoff keinerlei Einfluss auf den Insulinspiegel und ist demnach gut für die Diät geeignet!